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Matratzen Wasserbett Lexikon
 


Matratzen sind i.d.R. Polster, die man auf den Lattenrost im Bett legt, um ein komfortables Liegen und Schlafen zu ermöglichen. Man unterscheidet prinzipiell in Federkern-Matratzen, Latex-Matratzen, Schaumstoff-Matratzen und Wasserbett-Matratzen.

Federkern-Matratzen bestehen aus einem Stahlfederkern. Ein Bonnellfederkern besteht aus Federn mit taillierter Form, die durch eine Spirale miteinander verbunden sind. Andere Formen sind Federkerne aus Endlosfedern (continous coil, in angelsächsischen Ländern mehr verbreitet als in Deutschland) und Leichtfederkerne(LFK) mit mehr Federn kleineren Durchmessers, deren Endringe im Gegensatz zur Bonnellfeder nicht geschlossen sind. Am wenigsten punktelastisch ist ein Bonnellfederkern, die Leichtfederkerne und Endlosfederkerne sind elastischer. Sind die einzelnen Federn in Reihen von Stofftaschen eingenäht und diese Reihen zu einer Fläche in Matratzengröße verklammert oder verklebt, handelt es sich um einen Taschen-Federkern, der sich durch eine noch höhere Punktelastizität auszeichnet.

Über dem Federkern sind verschiedene Materialien als Polsterung verarbeitet. Eine Filzplatte oder (bei sehr billigen Matratzen) ein dünnes Vlies dienen als Polsterträger, um die Polsterung davor zu bewahren, von den Metallfedern durchgerieben zu werden. Die Polsterung besteht aus Schaumstoff, darauf liegt der Bezug. In diesen sind häufig Polyesterfaservlies, Baumwolle, Schurwolle oder Rosshaar eingesteppt. Bezugstoff für Matratzen, der sogenannte Drell, besteht zumeist aus Baumwolle oder Baumwolle/Viskose-Gemischen.

Latex-Matratzen bestehen aus Naturgummi (Latex) mit synthetischen Anteilen zur Stabilisierung. Der Anteil des Naturlatex ist je nach Qualität sehr unterschiedlich und reicht von 0 % (Synthese-Latex) bis zu 100 % Latex. Latexmatratzen werden durch Vulkanisation hergestellt, indem die Latexmischung in eine Stahlform gegossen und anschließend erhitzt wird.

Schaumstoff-Matratzen besteht aus Schaumstoff, den es in unterschiedlicher Qualität gibt. Moderner Schaumstoff ist atmungsaktiver und haltbarer als Latex (ausgenommen die neuen 100% Naturlatex-Matratzen). Auch hält Schaumstoff am besten die komprimierte Verpackung zur Rollmatratze aus. Aktuell ist ein sogenannter viskoelastischer Schaumstoff, der für die Raumfahrt entwickelt wurde und durch seinen verzögerten Rücksprung verhindert, dass sich der Schläfer zu häufig umdreht. Das Original dieser sog. Viskomatratzen kommt von der Firma Tempur und wurde ursrüglich von der NASA entwickelt.

Weniger verbreitet in Deutschland sind Wasserbetten, die einen Kern aus Wasser in einer Vinyl-Umhüllung verwenden. Das Wasser wird individuell temperiert und sorgt durch eine schnelle Entspannung der Muskulatur für ein schnelleres Einschlafen. Nachteil von Wasserbetten sind die Unbeweglichkeit und die konstruktionsbedingt nicht mögliche Verstellung der Matratze sowie die fehlende Atmungsaktivität.

Die Luftmatratze ist ursprünglich für das Camping oder als Notschlafstelle gedacht worden, hat sich aber bis heute auch zu einem beliebten Schwimmgerät entwickelt.

Spezialmatratzen, z.B. Antidekubitusmatratzen enthalten unter Umständen auch Luftkammern, die dort die Funktion haben, durch wechselnden Luftdruck in den verschiedenen Kammern den Körper einer immobilisiert bettlägrigen Person an immer wechselnden Stellen zu unterstützen.

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